Mein Ziel war es, durch eine experimentelle Arbeitsweise, die Vielfalt der Möglichkeiten mit dem Ton spielerisch umzugehen, auszuloten.
Dadurch ist die Bandbreite meines Schaffens extrem vielseitig, von technoid anmutend bis amorph verspielt.
Der Reiz liegt im Spannungsfeld zwischen Technik und Natur, zwischen vom Menschen gestaltetes und von der Natur geformtes.
So entstanden Projekte von strenger technoider Formgebung:
Meine keramischen Arbeiten sind überlegt und durchdacht, skizziert und gebaut, sensibel in der Ambivalenz zwischen Formgebung und Oberfläche.
Es ist die Liebe zum Detail, die gerade in der keramische Oberfläche auf verschiedene Weise gestaltet werden kann.
Mir ist es wichtig Materialität sichtbar werden zu lassen, deshalb werden von mir Engoben und Oxide, aber keine Glasuren, angewendet.
In einigen meiner Arbeiten verzichte ich komplett auf die Farbgebung, um das Sichtbar bleibende Prozesshafte zu erhalten.
Nur die Lebendigkeit der Oberflächenstruktur steht die Schlichtheit der Formgebung gegenüber, sie bedingen einander, ergänzen sich und unterstützen ihre jeweilige Wirkung.
Der von mir gewählte Brennbereich liegt zwischen 1100°C und 1180°C.